Russen bringen Flugzeuge in Sicherheit

Ex-Generäle fordern mehr Waffen für die Ukraine von Biden

9.55 Uhr: 19 pensionierte US-Generäle und ehemalige Beamte haben die US-Regierung unter Präsident Joe Biden aufgefordert, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu beschleunigen. Die USA lieferten genug Waffen, um eine Pattsituation zu gewährleisten, aber nicht genug, um der Ukraine bei der Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete zu helfen, hieß es. Die US-Regierung agiere aus Angst vor einer Eskalation zurückhaltend. Ein Scheitern in der Ukraine und ein Sieg Wladimir Putins aber erhöhe die Gefahr einer späteren Konfrontation mit Moskau unter “weniger günstigen Bedingungen”, so die Experten. Joe Biden: Hochrangige Ex-Militärs setzen ihn unter Druck. (Quelle: IMAGO/Ron Sachs)

Ukraine plant “Provokation” während Guterres-Besuch in Saporischschja

9.53 Uhr: Die Ukraine bereitet dem russischen Verteidigungsministerium zufolge während des geplanten AKW-Besuchs von UN-Generalsekretär António Guterres in Saporischschja am Donnerstag eine “Provokation” vor. In dem von Russland kontrollierten Atomkraftwerk und in seiner Umgebung gebe es keine schweren russischen Waffen, teilt das Ministerium in der von der staatlichen Nachrichtenagentur RIA verbreiteten Mitteilung zudem mit.

London: Russen schützen Panzer nur unzureichend

9.51 Uhr: Russland hat nach Einschätzung britischer Geheimdienste im Angriffskrieg gegen die Ukraine Probleme beim Schutz seiner Kampfpanzer. Die schwere Beschädigung vieler russischer Fahrzeuge in der Ukraine hänge mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zusammen, dass die Panzer nicht gut genug mit sogenannter Reaktivpanzerung geschützt seien, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in London. Solche Schutzhüllen können den Angaben zufolge Panzer bei Beschuss vor Schäden bewahren.Die Geheimdienste gehen demnach davon aus, dass viele russische Truppen nicht ausreichend im Umgang mit solchen Schutzhüllen geschult sind. Deshalb seien diese gar nicht an den Panzern angebracht – oder zumindest nicht so, dass sie explosive Geschosse abhalten könnten. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmäßig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

Charkiw weiter massiv unter Beschuss

8 Uhr: Die Ukraine meldet erneute russische Angriffe auf die zweitgrößte Stadt des Landes, Charkiw. Noch vor Sonnenaufgang sei beim Beschuss eines Wohngebiets ein Mensch getötet worden, teilt die Regionalregierung auf Telegram mit. 18 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter zwei Kinder. Am Mittwochabend waren bei einem russischen Raketenangriff auf die im Nordosten gelegene Stadt nach ukrainischen Angaben sechs Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.Loading…Loading…Loading…

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