++ Ukraine-Krieg im Newsblog ++ Deutschland will weitere Panzerhaubitzen an Ukraine liefern


Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte am Montag im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein neues Truppenmodell angekündigt, das die Staats- und Regierungschefs auf ihrem zweitägigen Gipfel ab Mittwoch billigen dürften.

Deutschland und Niederlande wollen sechs weitere Panzerhaubitzen an Ukraine liefern

19.40 Uhr: Deutschland und die Niederlande werden der Ukraine zusammen sechs weitere Modelle der Panzerhaubitze 2000 liefern. Das sagten Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) und ihre niederländische Amtskollegin Kasja Ollongren am Dienstag am Rande des Nato-Gipfels in Madrid. Vor einigen Tagen hatte die Bundesregierung schon angekündigt, weitere Haubitzen liefern zu wollen. Bisher erhielt die Ukraine sieben aus Deutschland.

Ukraine meldet Raketenangriff auf Dnipro – Retter suchen nach Überlebenden

18.12 Uhr: Die Ukraine meldet einen neuen russischen Raketenangriff. Rettungskräfte in der Stadt Dnipro suchten unter Trümmern nach Überlebenden, sagt der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Walentyn Retsnytschenko. Es seien Teile der Bahn-Infrastruktur und ein Industriegebäude beschädigt worden. Zudem brenne ein Dienstleistungsunternehmen. Eine russische Stellungnahme liegt nicht vor.

Baerbock: Keiner weiß, wie lange der Krieg dauern wird

17.54 Uhr: Wie lange der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine noch dauern wird, ist nach Worten von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) völlig offen. “Wir wissen nicht, wann der Krieg enden wird. Er könnte schon morgen enden, wenn der russische Präsident die Bombardierungen einstellt”, sagte Baerbock vor dem Nato-Gipfel am Dienstag in Madrid.Dies sei die vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geäußerte Hoffnung. Und der Westen müsse alles tun, um diese Hoffnung am Leben zu halten. “Wir werden alles tun, damit die Ukraine ein souveräner Staat bleibt und das ganze Land in Frieden und Freiheit leben kann”, versprach Baerbock. Die Grünen-Politikerin ist anlässlich des Nato-Gipfels in Spanien.

Medien: Ex-Bürgermeister von Cherson von pro-russischen Kräften gefangen genommen

17.43 Uhr: Pro-russische Streitkräfte haben laut Medienberichten den gewählten Bürgermeister der südukrainischen Stadt Cherson gefangen genommen. Das frühere Oberhaupt der von Russland besetzten Stadt, Igor Kolychajew, sei festgenommen worden, sagte der stellvertretende Leiter der Besatzungsverwaltung der Region Cherson, Kirill Stremoussow, der russischen staatlichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Dienstag. “Er gilt im Nazi-Milieu als Helden-Bürgermeister. Diese Person, die dem Entnazifizierungsprozess viel Schaden zugefügt hat, wurde endlich neutralisiert.”Kolychajews Beraterin Galyna Lyaschewska erklärte auf Facebook, der Ex-Bürgermeister sei am Dienstagmorgen von pro-russischen Streitkräften “entführt” worden. Cherson war nur knapp eine Woche nach Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine von Moskau erobert worden und ist seitdem von der Außenwelt praktisch abgeschnitten.Die russischen Truppen hatten Ende April eine eigene “Verwaltung” eingesetzt, Kolychajew wurde durch Alexander Kobez ersetzt. Kolychajew sagte damals, er wolle dennoch in der Stadt bleiben und sich weiter engagieren. Vor Beginn der russischen Offensive lebten in der ukrainischen Stadt 300.000 Einwohner.

Scholz will weiter mit Putin reden – und betont deutschen Militärbeitrag

16.23 Uhr: Kanzler Olaf Scholz will weiter mit Russlands Präsident Wladimir Putin reden. “Es ist keins (Gespräch) vereinbart, aber dass miteinander geredet wird, selbst wenn man vollständig unterschiedlicher Meinung ist, das ist notwendig, das sage ich ausdrücklich”, sagt er den Sendern RTL/ntv. “Da bin ich mir auch mit sehr vielen einig.”

Leave a Comment