Ukraine-Krieg im Newsblog | Russland droht USA mit Abbruch diplomatischer Beziehungen


Selbst wenn es Russland gelingen sollte, die Brücken in größerem Umfang zu reparieren, blieben sie eine bedeutende Schwachstelle. “Der Nachschub für die Tausenden russischen Soldaten am Westufer hängt mit ziemlicher Sicherheit von den beiden Pontonbrücken ab”, so das Ministerium. Angesichts der eingeschränkten Nachschublinie dürfte der Umfang der bisher am Westufer angelegten Vorräte ein entscheidender Faktor für die russischen Truppen in der Region werden.

Blinken besorgt wegen Anklage von Ausländern in der Ostukraine

5.40 Uhr: Die Vereinigten Staaten sind besorgt über Berichte, dass britische, schwedische und kroatische Staatsangehörige von “illegalen Behörden in der Ostukraine” angeklagt wurden, schreibt Außenminister Antony Blinken auf Twitter. “Russland und seine Stellvertreter sind verpflichtet, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren, einschließlich der Rechte und des Schutzes von Kriegsgefangenen”, so der Politiker.

Russland droht den USA mit Abbruch diplomatischer Beziehungen

5 Uhr: Russland droht einer Nachrichtenagentur zufolge den Vereinigten Staaten bis hin zum Abbruch diplomatischer Beziehungen, wenn Russland zum “staatlichen Terrorismus-Sponsor” erklärt werden würde. Die Verabschiedung eines solchen Gesetzes würde “schwerste Kollateralschäden für die bilateralen diplomatischen Beziehungen verursachen, bis hin zu einem Rückgang oder gar einem Abbruch”, zitiert die amtliche russische Nachrichtenagentur TASS den Leiter der Nordamerika-Abteilung des russischen Außenministeriums, Alexander Darchijew. “Die amerikanische Seite ist gewarnt”, fügt Darchijew laut TASS hinzu.

Russisches Öl kommt wieder in Tschechien an

3.30 Uhr: Nach einer mehr als einwöchigen Unterbrechung fließt russisches Erdöl durch den südlichen Strang der Druschba-Pipeline über die Ukraine auch wieder nach Tschechien. “Die Versorgung ist um 20 Uhr wiederaufgenommen worden”, sagte eine Sprecherin des tschechischen Transitunternehmens Mero am Freitagabend der Nachrichtenagentur AFP. Der tschechische Industrie- und Handelsminister Jozef Sikela hatte zuvor erklärt, sein Land habe einen Weg gefunden, die Zahlung von Transitgebühren für die Erdöllieferungen wieder zu ermöglichen.

Pentagon sieht Fortschritte bei ukrainischer Verteidigung

3 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben im Norden des Donbass einige Gebiete zurückgewinnen können, zitiert das Pentagon einen hochrangigen Beamten auf seiner Webseite. Dazu gehörten auch Landgewinne in Charkiw, eine der größten Städte in der Ukraine. In Cherson hätten ukrainische Truppen nach Einschätzung des Pentagon ebenfalls Fortschritte gemacht und hielten dort russische Truppen auf. Eine wichtige Brücke sei zerstört worden, die von russischen Einheiten benutzt worden sei.Der namentlich nicht genannte Beamte sagte, dass die Effektivität der ukrainischen Streitkräfte auf einer Skala von null bis 10 eine 12 wäre, “nur basierend darauf, wie beeindruckend sie auf so viele verschiedene Arten für uns waren … Sie haben Wege gefunden, Dinge zu tun, die hätte ich nicht für möglich gehalten.”

USA: Ukraine hat Militärflughafen auf der Krim angegriffen

2 Uhr: Die Ukraine hat den russischen Luftwaffenstützpunkt Saki auf der Krim bombardiert. Das schreibt das US-Verteidigungsministerium auf seiner Webseite. Bislang war unklar gewesen, wer für die Explosionen auf dem Stützpunkt verantwortlich war. Das Bombardement habe erhebliche Auswirkungen auf die russische Luftwaffe und das Personal gehabt, heißt es auf der Webseite. Allerdings seien bei dem Angriff keine amerikanischen Waffen eingesetzt worden. Die USA hatten die Ukraine mit Raketenwerfern ausgestattet, die eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern haben. Die US-Munition für die Ukraine sei aber für geringere Distanzen produziert.

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